Kokos - tropisch & strapazierfähig

 

Ein Hauch Exotik in den eigenen vier Wänden! Kokosböden werden aus Kokosnüssen, den Früchten der in den Tropen beheimateten Kokospalme, hergestellt. Man verwendet die Faserumhüllung der Nuss, die die Frucht während der Reifung vor der starken Sonneneinstrahlung schützt. Diese Fasern werden im Sumpfbecken Fäulnis ausgesetzt, wodurch sich die fäulnisanfälligen Stoffe lösen. Übrig bleiben die gelblich bis braunen Kokosfasern, die, nachdem sie gewaschen und getrocknet wurden, weiterverarbeitet werden. So entstehen Stricke, Matten, Wärmedämmstoffe oder eben Bodenbeläge.

Diese rauen, antistatischen Bodenbeläge eignen sich sehr gut zur Wärmeisolierung und Trittschalldämmung. Sie sind äußerst strapazierfähig. Durch einen Latexrücken sind sie außerdem sehr rutschfest und können deshalb lose verlegt werden. Es kommt vor, dass diese lose verlegten Kokosbeläge - im Gegensatz zu den verklebt verlegten Belägen - bei hoher Feuchtigkeit Wellen bilden, welche aber nach dem Trocknen wieder vollkommen verschwinden.

Kokosböden werden aus Naturstoffen hergestellt und gehören deshalb zu einer ökologischen Bauweise unbedingt dazu. Zudem bieten sie, da sie in der Regel von der einheimischen Bevölkerung hergestellt werden, eine wichtige Verdienstmöglichkeit der Länder, die die Kokospalme beheimaten.